Clemens August Graf von Galen

geboren am 16. März 1878 in Dinklage, gestorben am 22. März 1946 in Münster

vollständiger Name Clemens Augustinus Joseph Emmanuel Pius Antonius Hubertus Marie Graf von Galen war von 1933 bis 1946 Bischof von Münster. Er war als Angehöriger des konservativen Flügels des Zentrums auch politisch engagiert.Bekannt wurde er unter anderem durch sein öffentliches Auftreten gegen die Tötung so genannten „lebensunwerten Lebens“. Er wurde 1946 zum Kardinal erhoben und 2005 seliggesprochen.

Er war zunächst ab dem 16. Juni 1904 als Domvikar und als Kaplan seines Onkels Maximilian Gereon Graf von Galen, des Weihbischofs von Münster, tätig. Ab dem 23. April 1906 wirkte er als Kaplan in der Kirche St. Matthias am Winterfeldtplatz und Präses des Gesellenvereins in Berlin. Am 24. März 1911 übernahm er das Amt des Seelsorgers (Kurat) in der neu errichteten Kirche und Gemeinde Sankt Clemens Maria Hofbauer, benannt nach dem Redemptoristen und Großstadtmissionar Klemens Maria Hofbauer, am Anhalter Bahnhof. … Ab dem 21. Dezember 1919 war er Pfarrer der Pfarrei St. Matthias.

Mit umfangreichen Erfahrungen einer säkularisierten Gesellschaft und der Berliner Diaspora kehrte er 1929 nach Münster zurück und war ab dem 24. April Pfarrer der traditionsreichen Stadtgemeinde St. Lamberti am Prinzipalmarkt in Münster.

Bischofswahl 1933

1933 wurde er zum Bischof von Münster geweiht, nachdem andere Kandidaten des Domkapitels verzichtet hatten.  Als Wappenspruch wählte er ein Versprechen des Weihekandidaten aus der Liturgie der Bischofsweihe: „Nec laudibus, nec timore“ (lat. „Nicht Menschenlob, nicht Menschenfurcht soll uns bewegen“

Galen war der erste deutsche Bischof, der nach Inkrafttreten des sogenannten Reichskonkordats sein Amt antrat. Wie im Konkordat festgelegt, leistete er daher als erster deutscher Bischof einen Treueeid auf den Staat. Die Eidesformel lautete:

Ernennung zum Kardinal

Am 18. Februar 1946 wurde er von Papst Pius XII. als Kardinalpriester mit der Titelkirche San Bernardo alle Terme in das Kardinalskollegium aufgenommen.

Seligsprechung: Am 10. Juli 1956 bat die Priesterbruderschaft Confraternitas Sacerdotum Bonae Voluntatis den Nachfolger von Galens, Bischof Michael Keller, um Einleitung des Seligsprechungsprozesses. Der Prozess wurde daraufhin am 22. Oktober 1956 in Münster und im November 1959 bei der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse eingeleitet und im November 2004 positiv abgeschlossen. Als das erforderliche Wunder wurde die Spontanheilung des im Sterben liegenden indonesischen Jungen Hendrikus Nahak von einem Blinddarmdurchbruch auf Fürbitte der Steyler Missionsschwester Vianelde Keuß an Galen anerkannt. Am 9. Oktober 2005 wurde Clemens August Graf von Galen durch Papst Benedikt XVI. mit dem Apostolischen Schreiben Veritatis splendor selig gesprochen. Kardinal José Saraiva Martins (Portugal), der Kardinalpräfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, zelebrierte die Seligsprechungsfeier im Petersdom in Rom, an der auch Papst Benedikt XVI. teilnahm.

Der Gedenktag Clemens August Graf von Galens ist der 22. März.

(aus Wikipedia)

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